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Japanischer grüner Tee - hier informieren & kaufen

Japanischer grüner Tee Wirkung Die gesunde Wirkung von japanischem grünen Tee
Japanischer grüner Tee Matcha Japanischer grüner Tee Matcha - Der Tee des Kaisers
Japanischer grüner Tee Sencha Japanischer grüner Tee Sencha - Der beliebteste Grüntee der Welt
grüner tee aus japan radioaktiv belastet Ist grüner Tee aus Japan radioaktiv belastet? 
Japanische Grünteesorten Japanische Grünteesorten im Überblick
Japanischer Tee Zubereitung Die richtige Zubereitung von japanischem Tee
Japanischer Tee Koffein So viel Koffein enthält japanischer Tee und so wirkt es
Japanischer Tee Herstellung Die Herstellung von grünem Tee in Japan

Japanischer grüner Tee gehört zu den hochwertigsten Grünteesorten der Welt. Das besondere Herstellungsverfahren, dass die Japaner verwenden macht ihn außerdem sehr gesund. Hier beantworten wir die häufigsten Fragen, für weitere Informationen besuchen Sie die Kategorie Grüner Tee in unserem Wiki oder in unserem Blog

Die gesunde Wirkung von japanischem grünen Tee

WirkungGrüner Tee enthält viele Vitamine und Mineralien, außerdem auch pharmakologisch wirksame Substanzen wie Polyphenole, Catechine und Flavanoide. Wegen des besonders schonenden Herstellungsverfahren, dass sich in Japan durchgesetzt hat, enthält japanischer grüner Tee besonders viele dieser gesunden Inhaltsstoffe. Wissenschaftliche Studien konnten folgende positive Wirkungen nachweisen:

  • Er senkt den Insulinspiegels und reduzierung dadurch des Risikos an Diabetes zu erkranken. 
  • Er stärkt die Blutgefäße und reduziert so des Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden oder an Bluthochdruck zu erkranken.
  • Er senkt den Cholesterinspiegel
  • Er bindet freie Radikale, die für die Entstehung von krankhaftem Zellwachstum (Krebs) verantwortlich sind.
  • Er schützt die Gehirnzellen vorm Absterben wirkt degenerativen Gehirnerkrankungen wie Alzheimer und Parkinson entgegen. 
  • Er schützt die Zähne vor Kariesbefall
  • Die entwässernde Wirkung schwemmt eingelagertes Wasser und Giftstoffe aus

 

 

 

Japanischer grüner Tee Matcha - der Tee des Kaisers

Matcha TeeJapanischer grüner Tee Matcha ist eine ganz besondere Teesorte. Er war früher dem japanischen Kaiser vorbehalten, aber seit dem letzten Jahrhundert darf auch das gemiene Volk ihn tronken. Hergestellt wird er aus einer besonderen Teesorte namens Tencha (Ten = Kaiser, Cha = Tee). Es handelt sich dabei um die hochwertigsten Teebüsche, die vor der Ernte bis zu 4 Wochen mit großen Netzen beschattet werden. Durch die dadurch reduzierte Photosynthese entwickelt diese Teesorte einen ganz besonderen geschmack und viel mehr gesunde Inhaltsstoffe. Nach der Ernte werden aus den Blättern alle Adern und Rispen entfernt, dies geschieht bis heute von Hand. Anschließend wird das reine Blattfleisch in Granitmühlen zu einem feinen Pulver vermahlen. Das besondere an Matcha Tee: Man erstellt keine Infusion, wie bei anderen Teesorten, sondern verklöppelt das Pulver in heißem Wasser und trinke das Blattfleisch dadurch mit. Deshalb hat eine japanischer grüner Tee  Matcha auch mehr gesunde Inhaltsstoffe und mehr Koffein als andere Teesorten.

Die Matcha Pulver Zubereitung unterscheidet sich ein bißchen von anderen Teesorten. In Japan nennt man sie Usucha. Es gibt traditionelles Werkzeug wie einen Bambuslöffel (Chashaku) und einen Bambusbesen (Chasen). Das Matchapulver wird vorab gesiebt und anschließend mit 70°C heißem wasser übergossen. Mit dem Matchabesen wird der Tee nun in schnellen W-förmigen Bewegungen geschlagen, bis eine schöne Crema auf der Oberfläche entsteht. 

 

Sencha Tee - die beliebteste Grüntee Sorte der Welt kommt aus Japan 

Sencha TeeGrüner Tee kam bereits im 8. Jahrhundert nach Japan aus dem Nachbarland China. Der japanische Kronprinz war zu einer Handelsexpedition über den Ozean aufgebrochen und brachte auf dem heimweg einige Teesamen mit samt zweier buddhistischer Mönche, die diese kultivieren sollten. Damit war der Grundstein der japanischen Teekultur gelegt. Erst im 18. Jahrhundert emanzipierte man sich von der chinesishcen Herstellungsmethode und entwickelte eigene Verfahren zur Grüntee Herstellung. Im Jahr 1738 begann der Teebauer Nagatani Soen in der Anbauregion Uji Teeblätter mit Wasserdampf zu behandelt anstatt sie zu rösten. Diese Methode ist deutlich schonender für die Teeblätter und es bleiben mehr gesunde Inhaltsstoffe enthaltern. Auch entsteht durch das Dämpfen ein zarter, frischer Geschmack mit weniger Bitterstoffen. Der Sencha Tee war geboren, bis heute wird er nach dieser sogenannten Uji-Methode hergestellt. Der Name Sencha bedeutet übersetzt „gedämpfter Tee“.

Heute ist Sencha Tee die beliebteste Grünteesorte der Welt. 78% der japanischen Teeproduktion entfallen darauf und auch andere Länder stellen ihn inzwischen her. Alleine nach Deutschland werden jedes Jahr 2.500 Tonnen Sencha Tee importiert. 

Für weiterführende Informationen besuchen Sie die Seite Sencha Tee  

 

 

Ist grüner Tee aus Japan radioaktiv belastet?

Aus gegebenen Anlass zu aller erst ein paar Worte über japanischen grünen Tee und Radioaktivität. Nach der Katastrophe in Fukushima ist zu Recht Vorsicht geboten bei japanischem Grüntee. Natürlich muss jeder für sich selber entschieden, wie er damit umgeht. Unsere Qualitätssicherung stellt auf jeden Fall sicher, dass Sie bei uns keinen Tee finden, der Ihrer Gesundheit schaden könnte. Wir beziehen unseren japanischen Tee hauptsächlich aus Anbaugebieten im Süden. Diese Teesorten wachsen über 1.500 km entfernt von Fukushima, es wurden bis heute noch nie auffällige Radioaktivität bei Tee aus dieser Region gemessen. Außerdem handeln wir japanischen grünen Tee aus der Region um den Mount Fuji und aus Uji. Wir testen alle Tees, die wir aus Japan importieren in deutschen Instituten auf Radioaktivität und Strahlung. Wir erheben die Werte Caesium, Strontium und Iod, das ist ein Wert mehr, als die Europäische Union vorschreibt. Darüber hinaus haben wir einen Grenzwert von 3 Bq/kg festgelegt, der deutlich strenger ist, als der von der EU vorgeschriebene Grenzwert. So versuchen wir größtmögliche Produktsicherheit für japanischer grüner Tee zu gewährleisten.

Japanische Grünteesorten - Sencha, Bancha, Gyokuro & Co.

Japanische Grünteesorten

  • Bancha bedeutet übersetzt Alltagstee (ban = Alltag, cha = Tee). Bancha ist ein japanischer grüner Tee, der im Herbst geerntet wird, wenn die Pflanzen lange gereift sind. Für Bancha werden die reifen Blätter im unteren Drittel des Teestrauches geerntet. Bancha hat aufgrund der langen Wachstumsperiode viele gesunde Inhaltsstoffe wie Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Dafür enthält er bis zu 70% weniger Koffein als andere japanische Grünteesorten. Sein Geschmack ist mild, grasig mit leicht erdigen Noten.
  • Sencha ist der verbreiteteste japanische Grüntee, das Wort bedeutet "gedämpfter Tee" (sen = dämpfen, cha = Tee). Grüner Tee Japan Sencha wird meißt in der Frühjahrsernte und der Sommerernte gepflückt. Sein Geschmack ist frisch, grasig, in der Tasse leuchtet er smaragdgrün. Wir haben verschiedene Sencha Sorten im Angebot: Klassiker wie Sencha Fukujyu und Sencha Fuji, den besonders gesunden Sencha Uchiyama und echte Raritäten wie Sencha Shimizu.
  • Grüner Tee Japan Gyokuro ist eine der hochwertigsten Sorten. Er wird ausschließlich im Frühling geerntet. Vor der Ernte werden die Teebüsche mit Bambusmatten beschattet, so erhält er seinen Beinamen Schattentee. Durch die Kultivierung im Schatten bekommt der Tee ein charakteristisches Aroma, dass man Umami nennt.
  • Genmaicha ist eine Spezialität, die traditionell zum Essen getrunken. Feinstem japanischem grünen Teee wird gerösteter Reis beigemischt (genmai = gerösteter Reis, cha = Tee). Der Reis sorgt für einen niedrigeren Teeingehalt und ein herzhaftes, karamelliges Aroma.
  • Für Grüner Tee Japan Kukicha wird feinster Grüntee mit Blatt-Stengeln vermischt (kuki = Stengel, cha = Tee). Das Ergebnis ist ein gerbstoffarmer japanischer Grüntee mit wenig Koffein.
  • Eine weitere Rarität ist japanisher grüner Tee Kabusecha, der im Halbschatten wächst (kabuse = halbschatten, cha = Tee), Er bildet so das Mittelding zwischen Sencha und Gyokuro. Der Halbschatten kommt meißt natürlich zustande, zum Beispiel durch Bäume und nicht wie beim Gyokuro durch Bambusmatten.
  • Tamaryokucha ist ein japanischer Grüntee, der nach chinesischem Vorbild hergestellt wurde - also in heißen Wok-Pfannen geröstet.

 

Japanischer Tee - Zubereitung

 

Die Zubereitung von japanischem Tee erfordert etwas Achtsamkeit. Er wird grundsätzlich nie mit kochendem Wasser überbrüht. Optimal ist eine Temperatur zwischen 60 und 80 °C. Sie finden für jede Sorte auf der Artikelseite und auf dem Etikett auf der Packung eine spezifische Empfehlung. Grundsätzlich gilt: lieber zu kalt als zu heiß! In der Regel muss japanischer Tee lediglich 1 - 3 Minuten ziehen. Bei den meißten Sorten ist ein zweiter und ein dritter Aufguss möglich. Dabei wird die Ziehzeit dann jeweils um eine Minute verlängert. Dank moderner Hygienestandards ist es heute nicht mehr notwendig den Tee – wie früher - vor der Zubereitung zu waschen, also kurz mit heißem Wasser zu spülen.

 

Japanischer grüner Tee - die Wirkung von Koffein

KoffeinJapanischer grüner Tee wird aus der Teepflanze Thea camellia hergestellt. Diese Pflanze enthält das Alkaloid Koffein. Die Wirkung von Koffein im Tee unterscheidet sich von der Wirkung des Koffeins im Kaffee (s. Grafik). Japanischer Grüntee enthält weniger Koffein als Schwarzer Tee und ist deshalb besonders magenschonend (weniger Gerbstoffe). Dennoch sollten Sie nach 20 Uhr keinen Tee mehr trinken.  

 

 

 

 

 

Japanischer grüner Tee - Herstellung 

Japanischer grüner Tee wird heute in fast allen Provinzen südlich von Tokio angebaut, aber die Wiege der japanischen Teeproduktion liegt in der Region Uji um die Stadt Kyoto, wo Prinz Shotoku (572-622 n.Chr.) die ersten Teebüsche kultivierte, die er aus China mitbrachte. Nach der Erntepause im Winter wird Grüner Tee Japan in drei Perioden geerntet:  

  • Die erste nennt man Ichibancha (April - Mai), hier wird japanischer Grüner Tee für die besonders hochwertigen Sorten Shincha, Matcha und Gyokuro geerntet. Aber auch hochwertiger Sencha wird aus der ersten Ernte hergestellt. Die Teebüsche hatten über den Winter Zeit viele Mineralien aus dem Boden aufzunehmen, deshalb haben die Ichibancha Tees besonders viele gesunde Inhaltsstoffe. 
  • Im Sommer folgt Nibancha (Juni - Juli), hier wird vor allem Grüner Tee Japan für die Sencha Herstellung geerntet. Sencha ist die bedeutendste Teesorte in Japan und aus Sencha werden viele Untersorten hergestellt, wie zum Beispiel Genmaicha und Kukicha.
  • Anschließend folgt die Herbsternte Sanbancha (August), Hier wird Grüner Tee Japan Bancha hergestellt und weitere günstigere Teesorten für den Export oder die industrielle Weiterverarbeitung. 

Traditionell werden zwei Blätter und eine Knospe vom Teestrauch geschnitten. Anschließend werden die frischen Teeblätter in Weidenkörben gewelkt und belüftet. Danach folgt das Walzen, wobei die Blattstrukturen aufbrechen und die ätherischen Öle austreten. Damit diese nicht mit der Umgebungsluft oxidieren (fermentieren), werden sie nun mit warmem Wasserdampf behandelt, um die Fermentation zu unterbinden. Dieser Arbeitsschritt ist typisch für Grüner Tee Japan, im Gegensatz dazu werden die Teeblätter in China in großen Wok-Pfannen geröstet um den selben Effekt zu erzielen. Schlussendlich folgt ein Trocknungsvorgang bei milder Hitze, um Inhaltsstoffe und Geschmack zu konservieren. Die gesamte Dauer vom Welken bis zum fertigen Grüntee kann je nach eingesetzten Maschinen 10 Stunden bis zu einem Tag dauern.

Japanischer Grüner Tee: Weitere Informationen finden Sie in unserem Blog in der Kategorie Grüner Tee Japan